Sidux und KDE 4.2: Lieber kein dist-upgrade

Wer unter Sidux bereits KDE 4.2 aus experimental am Laufen hat, sollte in nächster Zeit besser kein dist-upgrade machen, obwohl dies bisher mit Hilfe von apt-pinning problemlos funktionierte. Durch das Release von Debian Lenny herrscht derzeit etwas Paket-Chaos in den lenny-, sid- und experimental-Zweigen, wie schon vor einer Woche bekanntgegeben.
Das Resultat ist die Unbenutzbarkeit von KDE 4.2, da bei einem dist-upgrade einige wichtige Pakete entfernt werden. Im Sidux-Wiki wird geraten, abzuwarten, bis KDE 4.2 vollständig in sid gewandert ist. Hoffen wir mal, dass das bald über die Bühne geht. Für Bleedig-Edge-Fetischisten wie meiner einer bedeutet ein mehrere Wochen zu altes System großes Leid.

Kategorien: Software
Datum: 2009-02-26 13:03:08

Bullshit science: Shaka Shaka!

Bullshit Science par excellence: Shaka Shaka Technologie! Wie gut, dass ich mit Hirn gebohren wurde.Seit ich über das bullshit science Weblog gestolpert bin, halte ich noch bewußter Ausschau nach geistigem Durchfall, den Marketing-Schwätzer auf Verpackungen schreiben. Auf der Suche nach einer Mülltüte, bekam ich dieses Prachtexemplar in die Finger, auf der für... irgendwas geworben wird.
Eins ist jedenfalls sicher: Shaka-Shaka Technologie hilft auch bei Winterdepression! Made my day!! :D

Kategorien: Alltagswahnsinn
Datum: 2009-02-19 13:03:08

KDE 4.2: Kwin / Composite Tweaks

KDE4 ist ein Hingucker und dessen Bedienung ist herrlich intuitiv in meinen Augen. Auch die Desktop-Effekte sind, wie bereits erwähnt, nicht zu berschwänglich und tragen durchaus zur Usability bei. Doch trotz Überarbeitungen scheint der nvidia-Treiber mit KDE 4 noch nicht ganz rund zu laufen. Die Animationen sind manchmal noch nicht ganz flssig.

Laut nvidia-Linux-Support-Foren spielen auch die Qt-4-Bibliotheken ansich eine große Rolle. Mit Upgrade der selbigen scheinen sich so einige Performanzprobleme aus der Welt schaffen zu lassen. Allerdings ist dies bei Distributionen, die stark über Paketabhängigkeiten wachen (müssen) nicht so schnell gemacht.
Zu starken Performanzeinbrüchen sorgt zum Beispiel ein Vergrößern/Verkleinern von Fenstern, sofern der Fensterinhalt für die Aktion angezeigt, also gezeichnet werden soll. Aber mit ein paar Einstellungen lassen sich ein paar noch bestehende Bremsen lösen.


Desktop Tweaks - Fenstereigenschaften: Fensterinhalt bei Größenänderung anzeigen
Zum einen wäre da natürlich die Einstellung, den Inhalt der Fenster bei Größenänderung nicht anzeigen zu lasssen. Wer hätt's gedacht :)

Desktop Tweaks - Arbeitsflächen-Effekte: VSync ausschalten
Zum anderen läßt sich die Leistung erheblich erhöhen, wenn die vertikale Synchronisierung (VSync) abgeschaltet wird. Wer selten hochauflösende Videos mit schnellen Kamerafahrten schaut, kann Vsync bedenkenlos ausschalten. Falls derartiges Videomaterial konsumiert werden will - bei hochauflösenden Videos kommt es ohne VSync etwa in der Mitte des Bildes zu einem horizontalen Schnitteffekt - ist der Schalter auch schnell wieder umgelegt. Wahlweise können die Desktop-Effekte auch mit Shift+Alt+F12 ganz flott ein- und ausgeschaltet werden.


Kategorien: Software
Datum: 2009-02-07 13:03:08