Die Kunst des Beatboxing assoziiert man hierzulande, zu Unrecht, zuerst mit HipHop. Daher fehlte mir dazu bisher irgendwie der Zugang - die Kunst, mit dem Mund interessante Geräusche zu produzieren in allen Ehren. Aber es geht auch anders. Kid Beyond ist dafür ein grandioses Beispiel. Der Beatboxer arbeitet mit in Echtzeit aufgenommenen Loops (live looping), die er anschließend sofort, mit dem richtigen Timing, wieder ablaufen lässt. So ist es ihm zum Beispiel möglich, zu seiner eigenen (genialen!) Stimme eine Zweit- oder Drittstimme zu singen, quasi x Tonspuren zu produzieren und parallel abspielen zu lassen. Das ganze ohne mofo phat ghetto hip hop Idioten-Gebrülle. Das Video könnte ich mir den ganzen Tag anschauen. Nie klang Portisheads "Wandering Stars" so - man verzeihe mir die Wortwahl - GEIL! ^_^