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<title>datensal.at: Kunst</title>
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<pubDate>Sun, 19 Oct 2008 13:03:08 +0200</pubDate>
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<title>Mundgemachte Kunst
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<pubDate>Sun, 19 Oct 2008 13:03:08 +0200</pubDate>
<dc:creator>Juergen</dc:creator>
<category>Kunst</category>
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<div align="justify">Heutzutage wird das etwas anspruchsvollere Ohr und Auge nur noch selten stimuliert. Die Massenmedien beballern das Publikum mit audiovisuellen Exkrementen. Hauptsache schnell produziert, hauptsache derb, hauptsache klingeltonkompatibel. Mit dieser Meinung geh&ouml;hre ich laut Statistik zwar, wie so oft, einer Minderheit an, aber gl&uuml;cklicherweise habe ich <a href="http://www.youtube.com/watch?v=KWuinyJgKew" target?="_blank">Mitstreiter</a>.
Umso mehr erfreut man sich dann wieder an echter Kunst. Man bekommt sie zwar nicht mehr frei Haus serviert, aber Web-Zwo-Null sei Dank hat man die M&ouml;glichkeit, sich von genialen, begabten Menschen begeistern zu lassen.<br/>
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<p align="justify">Die Kunst des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Beatboxing" target="_blank">Beatboxing</a> assoziiert man hierzulande, zu Unrecht, zuerst mit HipHop. Daher fehlte mir dazu bisher irgendwie der Zugang - die Kunst, mit dem Mund interessante Ger&auml;usche zu produzieren in allen Ehren. Aber es geht auch anders. <a href="http://www.kidbeyong.com" target="_blank">Kid Beyond</a> ist daf&uuml;r ein grandioses Beispiel. Der Beatboxer arbeitet mit in Echtzeit aufgenommenen Loops (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Loop_(Musik)#Looper_als_Echtzeit-Overdubber" target="_blank">live looping</a>), die er anschlie&szlig;end sofort, mit dem richtigen Timing, wieder ablaufen l&auml;sst. So ist es ihm zum Beispiel m&ouml;glich, zu seiner eigenen (genialen!) Stimme eine Zweit- oder Drittstimme zu singen, quasi x Tonspuren zu produzieren und parallel abspielen zu lassen. Das ganze ohne <em>mofo phat ghetto hip hop</em> Idioten-Gebr&uuml;lle. Das Video k&ouml;nnte ich mir den ganzen Tag anschauen. Nie klang Portisheads "Wandering Stars" so - man verzeihe mir die Wortwahl - GEIL! ^_^</p>
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