cyrille: Lesson of the day, don't setup konsole to have infinite scrollback, even if you think you need those logs. Closing konsole 1.5GB freed. !kde
Und ich hab mich schon gewundert, warum mir so dermaßen der Speicher zuläuft, hehe.
Da ich Yakuake nutze, schließe ich die Konsole nämlich für gewöhnlich nicht.
Nichtsdestotrotz bin ich mit meinem 1 GB RAM am absoluten Limit für KDE 4. Es wird Zeit für nen neuen Riegel.
apt-cache policy kdebase* kdm <weitere installierte kde4 pakete>
Laut nvidia-Linux-Support-Foren spielen auch die Qt-4-Bibliotheken ansich eine große Rolle. Mit Upgrade der selbigen scheinen sich so einige Performanzprobleme aus der Welt schaffen zu lassen. Allerdings ist dies bei Distributionen, die stark über Paketabhängigkeiten wachen (müssen) nicht so schnell gemacht.
Zu starken Performanzeinbrüchen sorgt zum Beispiel ein Vergrößern/Verkleinern von Fenstern, sofern der Fensterinhalt für die Aktion angezeigt, also gezeichnet werden soll. Aber mit ein paar Einstellungen lassen sich ein paar noch bestehende Bremsen lösen.
Zum einen wäre da natürlich die Einstellung, den Inhalt der Fenster bei Größenänderung nicht anzeigen zu lasssen. Wer hätt's gedacht :)
Zum anderen läßt sich die Leistung erheblich erhöhen, wenn die vertikale Synchronisierung (VSync) abgeschaltet wird. Wer selten hochauflösende Videos mit schnellen Kamerafahrten schaut, kann Vsync bedenkenlos ausschalten. Falls derartiges Videomaterial konsumiert werden will - bei hochauflösenden Videos kommt es ohne VSync etwa in der Mitte des Bildes zu einem horizontalen Schnitteffekt - ist der Schalter auch schnell wieder umgelegt. Wahlweise können die Desktop-Effekte auch mit Shift+Alt+F12 ganz flott ein- und ausgeschaltet werden.
apt-get purge kde*
Der Artikel im inoffiziellen Siduxblog machte mir Mut und mit Hilfe des Wiki-Artikels gestaltete sich der Wechsel recht einfach.
Was soll ich sagen - just WOW!
Ich hatte mir ja hin und wieder eine SuSE-Live CD mit aktuellem KDE 4 Snapshot angesehen, aber mit so einem Live-System (und SuSE) kommt ja weniger Freude auf. Auch die proprietären nvidia-Grafikkartentreiber machten Plasma seinerzeit zur Diashow. Doch die wurden mittlerweile ebenfalls überarbeitet und Ordnerscrollen macht nun richtig Laune.
Anlaufschwierigkeit hatten auf meinem System lediglich neue, auf Phonon zugreifende Tonabspieler wie Amarok 2 und JuK, denen Anfangs kein Ton zu entlocken war. Grund dafür war letztendlich das nicht vorhanden gewesene Xine-Phonon-Backend. Danke an zulu9 für die schnelle Diagnose.
Zu Beginn noch etwas unbeholfen, arbeite ich nun den zweiten Tag schon fast wieder routiniert am schönsten Desktop, den ich je unter Linux zu Gesicht bekommen habe. Mal abgesehen von der Dauerbaustelle Enlightenment E17, die ja leider nur zu Demozwecken taugt, nicht aber für den Produktiveinsatz.
Die neue Kontrollleiste bedient sich geringfügig anders. So bedarf es etwas an Entdeckergeist, um herauszufinden, wie sich Objekte auf der Leiste verschieben lassen. Hierzu klicke man rechts auf das Plasmasymbol am rechten Ende der Leiste. Ist die schwarze Leiste ausgeklappt, lassen sich die Objekte frei auf der eigentlichen Leiste verschieben, bis die schwarze Leiste wieder geschlossen wird.
Ein weiteres hübsches Gimmick sind die Composite Desktop-Effekte, die mittlerweile weniger dick auftragen und tatsächlich zur Produktivität beitragen. Mit einer Tastenkombination lassen sich alle Desktops neben- bzw. übereinander darstellen, um bequem zum gewünschten Desktop wechseln zu können. Gabs zwar schon vorher, aber fühlt sich nicht so "aufgesetzt" an, wie seinerzeit das Compiz-/Beryl-Projekt.
Noch ist KDE 4.2 nicht vollständig in den Debian experimental-Repos. Es fehlt zum Beispiel noch der Editor Kate und die KDEPIM-Suite ließ sich wegen fehlenden Abhängigkeiten auch noch nicht installieren (29.01.2009). Auch K3b, ein Brennprogramm für optische Datenträger, ist generell für KDE 4 noch nicht verfügbar. Allerdings laufen KDE 3 Programme auch unter KDE 4. Somit ist man in der Hinsicht nicht eingeschränkt.
Als stets an neuen GUI-Innovationen interessierter Mensch bin ich von KDE schlicht begeistert. Aus Gewohnheit nutze ich zwar viele neue Features noch nicht, speziell was die Ordneransichten angeht, aber ich lasse mich gerne inspirieren.
Mein Dank an die KDE-Entwickler... habter gut gemacht! ^^
Drupal ist jedoch ein ausgewachsenes Content Management System (CMS), mit einer ganz eigenen Philosophie bezüglich der Strukturierung und Organisation. Das sogenannte Taxonomie-System ist ein mächtiges, zentrales Konstrukt, das schier unbegrenzte Flexibilität gewährleistet. Auch ein Weblog lässt sich mit Drupal relativ einfach durch das Aktivieren eines Moduls realisieren. Jedoch fehlt zunächst die Möglichkeit, mit einem Klick einen Block ins Layout zu zaubern, der die definierten Kategorien ausgibt. Hierzu liefert aber das Taxonomie-System die nötige Funktionalität.
Mit Hilfe des Mini-Tutorials von Tobias Bähr, habe ich mir zunächst eine Liste meines Kategorien-Vokabulars erstellen lassen. Da ich noch die Anzahl der mit der jeweiligen Kategorie verknüpften Artikel ausgeben lassen wollte, habe ich Tobias' Code-Snippet noch um die Funktion taxonomy_term_count_nodes($tid) ergänzt:
<?php $vid = 2; /* <---- hier kommt die Vokabular-ID hin */ $terms = taxonomy_get_tree($vid); print "<ul>"; foreach ( $terms as $term ) { print "<li>".l($term->name,'taxonomy/term/'.$term->tid, array('title' => $term->name))." (".taxonomy_term_count_nodes($term->tid).")</li>"; } /* end foreach */ print "</ul>"; ?>